<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom " xml:lang="de">

    <title type="text">Hanging Lydia</title>
    <subtitle type="text">Hanging Lydia:I came home last night and read it again</subtitle>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/index/" />
    <link rel="self" type="application/atom+xml" href=" http://hanginglydia.skypaperpress.com/site/rsscomments" />
    <updated>2008-05-12T13:57:43+00:00</updated>
    <rights>Copyright (c) 2008, Markus A. Hediger</rights>
    <generator uri=" http://www.pmachine.com/" version="1.6.0">ExpressionEngine</generator>


    <entry>
      <title>Von drei M&#228;usen verfolgt</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/von_drei_maeusen_verfolgt/" />
      <published>2008-05-03T15:11:05+00:00</published>
      <updated>2008-05-03T15:11:05+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>"writ in breath&#8221;, wie schöööön! So würdest Du erst mit der Gesamtmenschheit sterben.
<br />
Bei Keats ist es ja eigentlich doppelt &#8220;writ in stone&#8221;, fragt sich nur, ob er sich dessen bewusst war.
<br />
&#8220;writ in fire on the wall&#8221;?! :-)
<br />
Ich glaube, ich würde dann doch beim heimatlichen Wasser bleiben. Oder in meinem Fall ginge natürlich auch noch &#8220;writ in cowdung&#8221;.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Von drei M&#228;usen verfolgt</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/von_drei_maeusen_verfolgt/" />
      <published>2008-05-03T14:40:26+00:00</published>
      <updated>2008-05-03T14:40:26+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>was ist so schlimm an &#8220;writ in water&#8221;? &#8220;writ in stone&#8221; wäre viel schrecklicher. &#8220;writ in fire&#8221; wäre schön, &#8220;writ in breath&#8221; am schönsten.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Von drei M&#228;usen verfolgt</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/von_drei_maeusen_verfolgt/" />
      <published>2008-05-03T14:24:45+00:00</published>
      <updated>2008-05-03T14:24:45+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Du rettest mir den Tag. Von dieser tröstlichen Seite habe ich das noch nie angesehen. Ich dachte immer, es endet mit tristesse à la Keats, here lies One Whose Name was writ in Water.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Von drei M&#228;usen verfolgt</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/von_drei_maeusen_verfolgt/" />
      <published>2008-05-03T14:13:44+00:00</published>
      <updated>2008-05-03T14:13:44+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>ich bin ja auch nicht der erste, der diese idee hatte. und funktionierte sie, wären wir alle reich. 
<br />
schreiben wir also weiter unsere geschichten und nehmen wir die, die uns nicht gelangen, mit ins grab. writers rest in good company. das ist doch auch schon was, oder?
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Von drei M&#228;usen verfolgt</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/von_drei_maeusen_verfolgt/" />
      <published>2008-05-03T13:33:32+00:00</published>
      <updated>2008-05-03T13:33:32+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Fair schon, ja. Allerdings glaube ich nicht dass es funktioniert, weil das eigentliche Problem darin besteht, dass jeder Schriftsteller zuviele Ideen hat, um sie jemals alle schreiben zu können (ein Schriftsteller ohne Ideen?! - Ist vermutlich keiner). Nichts Lästigeres als die ständigen Angebote: &#8220;Du, ich hab da eine geile Idee, schreib das doch&#8221; (und am Ende gar: &#8220;und beteilige mich"). Aber selbst wenn: ich glaube es ist ohnehin unmöglich, fremde Ideen zu verarbeiten, mit Ausnahme dessen natürlich, was man sich - meist unbewusst - zusammenklaut und aneignet.
<br />
Versuchs trotzdem; für alles finden sich Käufer, es ist zum Klötze staunen, und es gibt glaube ich entgegen aller Naturgesetze schon Leute die sagen: &#8220;Ich würd gern schreiben, aber ich habe keine Ideen.&#8221; Denen kann geholfen werden.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Von drei M&#228;usen verfolgt</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/von_drei_maeusen_verfolgt/" />
      <published>2008-05-03T13:25:52+00:00</published>
      <updated>2008-05-03T13:25:52+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Vielleicht sollte ich ein Geschäft gründen, das meine Ideen, die ich nicht selbst zu Papier bringe, weil mir die Zeit und - zugegeben - auch das Handwerk dazu fehlt, an ideenlose Schriftsteller verkaufen würde&#8230;
<br />
Wer mag, kann anfragen. Ich unterbreite dann per Email meine Ideen. Findet man Gefallen an einem meiner Einfälle und erklärt sich bereit, ihn zu verwirklichen - erst dann wird die Ideenpauschale von - sagen wir - 500 Franken fällig. Auf nachträgliche Forderungen (zum Beispiel für den Fall, dass das auf meiner Idee gewachsene Buch ein Bestseller würde) verzichte ich ausdrücklich nicht. Ist doch fair, oder?
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Von drei M&#228;usen verfolgt</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/von_drei_maeusen_verfolgt/" />
      <published>2008-05-03T13:05:10+00:00</published>
      <updated>2008-05-03T13:05:10+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Da Du aber den überflüssigen Professsor schon wiedergefunden hast, hättest Du ihn wenigstens bei e-bay verhökern können (die Mäuse separat verpacken und verscherbeln), um die 3000.- wieder reinzukriegen - Mantel und den hübschen Namen auch noch je einzeln, dann hättest Du sogar noch dran verdient. Und danach hätte der Prof. vielleicht etwas erlebt, das wieder des Erzählens wert gewesen wäre, oder das Protagonistentum wäre auf einen pittoresken Käufer übergegangen, den Du wieder literarisch ausgebeutet und nach Gebrauch oder bei Nichtgefallen erneut auf den Schwarzmarkt geworfen hättest. Dideldum im Kreis herum.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>In einen Text verliebt</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/in_einen_text_verliebt/" />
      <published>2008-04-29T09:51:49+00:00</published>
      <updated>2008-04-29T09:51:49+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Lieber Markus, werde Kolumne nachlesen. :-) Will Dir rasch Danilo Kis&#8217; homo poeticus empfehlen. Sehr feines Buch, das sich auch mit der ARBEIT des  Findens und Erfindens beschäftigt. Die Schwerstarbeit und die Lust daran und die Freude, wenn man mit einer Schwerstarbeit fertig geworden ist, kenn ich vom Bergsteigen. Kann Dich nachvollziehen. Bei mir findet die nicht so  leichte Arbeit im Luftraum über den Papieren und Tasturen statt, dann wennn ich warten muss, abwarten, weil nichts geht, weil mein Gehirn noch nicht fertig ist und die Hände noch ohne Verbindung sind. Das Schreiben, finde ich, hat sehr viel mit Geduld zu tun, mit Abwarten und Aufmerksamkeit, mir Radaren nach Innen und Bereitschaftsdiensten rund um die Uhr. beste Grüße von louis und a. :-)
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>In einen Text verliebt</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/in_einen_text_verliebt/" />
      <published>2008-04-29T09:34:48+00:00</published>
      <updated>2008-04-29T09:34:48+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>@louis als ergänzung: 
<br />
die texte auf diesem weblog (seit etwa mitte märz) müssen - damit meine überlegungen wirklich klar werden - auch vor dem hintergrund meiner kolumne, die ich am 12. Februar <a href="http://laermende-akademie.com/perkampus/wordpress/category/rio/page/3/">hier</a> begann, gelesen werden. dann kommt vielleicht klarer zum ausdruck, was ich meine und weshalb ich es meine. 
<br />
das ist einiges an lektüre, ich weiss, aber ich kann nicht in jedem beitrag wiederholen, was ich vorher schon schrieb. ich hoffe, du verstehst das ;-)
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>In einen Text verliebt</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/in_einen_text_verliebt/" />
      <published>2008-04-29T09:27:21+00:00</published>
      <updated>2008-04-29T09:27:21+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>lieber andreas, form und inhalt trennen zu wollen, ist - da stimme ich dir ohne zu zögern - sofort zu. Es wird ja nicht umsonst gesagt: Form ist Inhalt.
<br />
Ich beneide dich um die Leichtigkeit, mit der du schreibst. Mir ist diese Leichtigkeit fremd. Aber dass Schreiben für mich Arbeit, Schwerstarbeit bedeutet, heisst nicht, dass es mir nicht Vergnügen bereitet. Ganz im Gegenteil. Als Jugendlicher habe ich oft auf dem Bau gearbeitet und es gab für mich damals nichts befriedigenderes, als schweissüberströmt und hundemüde am Abend nach Hause zu kommen. 
</p>
<p>
Herzliche Grüsse zurück über den Pazifik und den asiatischen Kontinent.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>In einen Text verliebt</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/in_einen_text_verliebt/" />
      <published>2008-04-29T09:08:45+00:00</published>
      <updated>2008-04-29T09:08:45+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Ist es nicht vielleicht so, Markus, dass die Wörter einer wirklich guten Geschichte zugleich Substanz ( Stoff : Wesen ) der Geschichte sind? Dass also ein identifizierbares Kleid aus Wörtern bedeutet, dass die Haut der Geschichte die Geschichte nicht erreicht, dass also noch weitergedreht werden muss. Ist es nicht so, dass man aus einer wirklich gelungenen Geschichte kein Wort herausnehmen kann, ohne das Gefüge insgesamt zu verändern. Und ist es nicht so, dass eine Geschichte, die sich lange Zeit im Gehirn eines Künstlers vorbereitete, sich wie Jazzmusik leicht auf das Blatt spielen lässt? Ist nicht das Schreiben eine priveligierte Arbeit, eine die höchstes Vergnügen mit sich bringen sollte. Ist nicht die Empfindung, eine Schwerstarbeit verrichten zu müssen, ein Zeiger, dass das zu Schreibende noch nicht gut vorbereitet wurde im Kopf oder in der Zeit, dass es sich also noch nicht spielen lässt, oder dass die Instrumente noch nicht ausreichend geschärft sind? Herzliche Grüße über den Atlantik. ( Vielleicht aber flitzen die Signale über den Knoten Singapur )
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>In einen Text verliebt</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/in_einen_text_verliebt/" />
      <published>2008-04-28T10:17:14+00:00</published>
      <updated>2008-04-28T10:17:14+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Soso, Du hast also erzählerische Skrupel! Solltest Du nicht. Denn wenn Du solch dramatisches Geschehen in die Erzählung hinein <em>erfindest</em>, hat es womöglich im Rahmen der Lebensrealität keinen Platz mehr. Sprich: Die Krankheit <em>erzählen</em> wirkt wie ein Schutzimpfung.
</p>
<p>
Natürlich gibt es da noch die Abergläubigen, die meinen: Wenn man es erzählt, geschieht es auch.
</p>
<p>
Nun, ich wäre beruhigter gewesen, wärest Du einfach nur ein skrupelloser Erzähler!
</p>
<p>
Ich erinnere mich noch gut an die ersten Tage nach der Geburt meiner Tochter. Sie hatte eine Neugeborenengelbsucht und musste mit verbundenen Augen in einem UV-Lichtkasten liegen. Obwohl die kleinen Hände noch kaum koordiniert etwas vollbringen konnten, hat die Kleine es doch geschafft, sich immer wieder die Binde von den Augen zu streifen - und das Weinen und die Tränen&#8230; Nach zwei Tagen sind wir mit der Kleinen auf eigenen Wunsch aus dem Krankenhaus fort.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>In einen Text verliebt</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/in_einen_text_verliebt/" />
      <published>2008-04-28T09:32:32+00:00</published>
      <updated>2008-04-28T09:32:32+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Um des dramatischen Effekts willen der eigenen Tochter eine Krankheit anzudichten - so skrupellos bin ich nun auch wieder nicht. Du weisst wahrscheinlich selber, wie unangenehm schon eine einfache Erkältung für ein Kind sein kann und wie eine verstopfte Nase den Eltern die Nächte sehr lang werden lässt. Nun stelle man sich ein Kind im Krankenhaus vor, umringt von Menschen in weissen Kitteln, und ständig versucht, den Schlauch aus dem Arm zu reissen&#8230;
</p>
<p>
Erfinderischer gehe ich hingegen mit den übrigen Figuren (mich und die Mulattin eingeschlossen) um, die hier bisweilen auftauchen&#8230; Da darfst du raten, was wirklich war, oder nur in meinen Gedanken wirkt.
</p>
<p>
(Die Kleine ist inzwischen wieder zuhause, quicklebendig und umtriebig, wie eh.)
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>In einen Text verliebt</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/in_einen_text_verliebt/" />
      <published>2008-04-28T09:14:24+00:00</published>
      <updated>2008-04-28T09:14:24+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Mir fällt auf, dass ich die Beiträge noch immer wie Zeitungsberichte nehme. Dabei ist es ein Blog, und es könnte sein, dass ihr alle quietschgesund zu Hause sitzt und euch eures Lebens freut. Würde ich mir eher wünschen&#8230;
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>In einen Text verliebt</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/in_einen_text_verliebt/" />
      <published>2008-04-28T09:12:44+00:00</published>
      <updated>2008-04-28T09:12:44+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Oha, ihr habt es ja gesundheitlich nicht leicht dort: Dengue, Lungenentzündung, alles keine Spielereien. Gute Besserung. Hoffentlich kann die Kleine bald wieder heim.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Die kleine Schwester</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/die_kleine_schwester/" />
      <published>2008-04-23T12:46:54+00:00</published>
      <updated>2008-04-23T12:46:54+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Gratulation! Das sieht ja grossartig aus!
<br />
Da können wir hier drüben nur hoffen, dass wir die brasilianischen Erzählungen auch irgendwann üersetzt lesen können.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Em&#237;lia mit dem langen Haar</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/emilia_mit_dem_langen_haar/" />
      <published>2008-04-20T11:33:46+00:00</published>
      <updated>2008-04-20T11:33:46+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Wunderschön.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Fahren wir ans Meer</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/fahren_wir_ans_meer/" />
      <published>2008-04-03T11:58:12+00:00</published>
      <updated>2008-04-03T11:58:12+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>mehr dulden vielleicht auch.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Fahren wir ans Meer</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/fahren_wir_ans_meer/" />
      <published>2008-04-02T20:43:12+00:00</published>
      <updated>2008-04-02T20:43:12+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>MEER GEDULD
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Die Sachen wieder</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/die_sachen_wieder/" />
      <published>2008-04-01T09:11:30+00:00</published>
      <updated>2008-04-01T09:11:30+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Deinen Beitrag gelesen und mich an das erinnert:
</p>
<p>
Der Auszug des verlorenen Sohnes 
</p>
<p>
Nun fortzugehn von alledem Verworrnen, 
<br />
das unser ist und uns doch nicht gehört, 
<br />
das, wie das Wasser in den alten Bornen, 
<br />
uns zitternd spiegelt und das Bild zerstört; 
<br />
von allem diesen, das sich wie mit Dornen 
<br />
noch einmal an uns anhängt - fortzugehn 
<br />
und Das und Den, 
<br />
die man schon nicht mehr sah 
<br />
(so täglich waren sie und so gewöhnlich), 
<br />
auf einmal anzuschauen: sanft, versöhnlich 
<br />
und wie an einem Anfang und von nah; 
<br />
und ahnend einzusehn, wie unpersönlich, 
<br />
wie über alle hin das Leid geschah, 
<br />
von dem die Kindheit voll war bis zum Rand -: 
<br />
Und dann doch fortzugehen, Hand aus Hand, 
<br />
als ob man ein Geheiltes neu zerrisse, 
<br />
und fortzugehn: wohin? Ins Ungewisse, 
<br />
weit in ein unverwandtes warmes Land, 
<br />
das hinter allem Handeln wie Kulisse 
<br />
gleichgültig sein wird: Garten oder Wand; 
<br />
und fortzugehn: warum? Aus Drang, aus Artung, 
<br />
aus Ungeduld, aus dunkler Erwartung, 
<br />
aus Unverständlichkeit und Unverstand: 
</p>
<p>
Dies alles auf sich nehmen und vergebens 
<br />
vielleicht Gehaltnes fallen lassen, um 
<br />
allein zu sterben, wissend nicht warum - 
</p>
<p>
Ist das der Eingang eines neuen Lebens? 
</p>
<p>
(Rainer Maria Rilke aus ‚ Neue Gedichte‘)
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Die Sachen wieder</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/die_sachen_wieder/" />
      <published>2008-03-31T17:08:31+00:00</published>
      <updated>2008-03-31T17:08:31+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Vielleicht haben Orte es generell an sich, dass man am liebsten immer woanders wäre; besonders die Orte, nach denen man sich lange gesehnt hat. Das &#8220;Hans-im-Schnäggeloch"-Phänomen. Natürlich liegt es an den Menschen, nicht an den Orten selbst. Mit den Zeiten ist es dasselbe, aber wenigstens sind wir der Entscheidung enthoben, in welcher Zeit wir leben wollen.
<br />
Und ungestraft bliebt natürlich sowieso nichts. ... Waren das Palmen bei Goethe?! Also ich mach mir keine Sorgen. Botanik ist immer gut fürs Gemüt. Und nicht vergessen: Unmengen Avocado essen, die dicken fetten dunkelgelben! Besseres Antidepressivum ist nicht in der Nähe des Äquators.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Die Sachen wieder</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/die_sachen_wieder/" />
      <published>2008-03-31T14:34:34+00:00</published>
      <updated>2008-03-31T14:34:34+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Im Grunde sind solche Krisen ja nicht a priori was Schlechtes. Sie sind aber unangenehm. 
<br />
Angebahnt hat sich dieses Loch ja seit einiger Zeit in einer Unzufriedenheit mit Rio als Lebensraum (heute bin ich mir nicht sicher, ob es an Rio liegt. Wahrscheinlich eher an mir.) Auch kehrt man nicht ungestraft in das Land seiner Kindheit zurück und setzt sich so damit auseinander, wie ich es seit Februar in meiner Kolumne auf P.-&#8217;s Veranda tue. Auf die Länge hält das kein Schwein aus. 
<br />
Dein Rat, erstmal nichts zu tun, wird beherzigt. Heute Nachmittag (hier ist es ja noch nicht mal Mittag) machen wir einen Ausflug in den Botanischen Garten und gehen ein bisschen unter Palmen wandeln (auch wenn das - gemäss Goethes <i>Wahlverwandtschaften</i> - ebenfalls nicht ungestraft bleibt).
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Die Sachen wieder</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/die_sachen_wieder/" />
      <published>2008-03-31T14:19:59+00:00</published>
      <updated>2008-03-31T14:19:59+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>... Wie schnell ist denn &#8220;das&#8221; gekommen? Ganz plötzlich in diesen Tagen oder schleichend seit dem Umzug? Gehts Deiner Familie ebenso?
<br />
Erfahrungsgemäss ist es in solchen Situationen meist indiziert, erst mal GAR NICHTS zu unternehmen. Keine Entscheidung treffen, kein Hyperaktionismus, so ein Loch zeichnet sich ja gerade durch Entscheidungsunfähigkeit aus. Also stillhalten, aussitzen und bloss keine Energie verschwenden.
<br />
Für mich klingts ein bisschen, als würdest Du zu hohe Forderungen an Dich selbst stellen ("in dieser Stadt aktiv werden") - wie wärs, wenn zuerst einmal die Stadt etwas für Dich täte? Ein Zeichen, irgendwas, das Dich wissen lässt, was das Richtige ist. Diese südamerikanischen Magieeinbrüche.
<br />
Bin ratlos und kann leider auch nicht weiterhelfen, aber ich schicke eine Breitseite Mitgefühl.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Rio aus der Ferne</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/rio_aus_der_ferne/" />
      <published>2008-03-28T08:28:14+00:00</published>
      <updated>2008-03-28T08:28:14+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>ist es in kolumbien überall so schlimm? in brasilien konzentriert sich die gewalt auf einige wenige städte und regionen (gewisse dünnbesiedelte gebiete im amazonas sind noch gefährlicher als rio). ganz sicher ist man nirgends, aber das ist man ja auch in mitteleuropa nicht. ausserdem wäre da, wo die sicherheit zu 100% gewährleistet ist, das perfekte gefängnis&#8230;
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Rio aus der Ferne</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/rio_aus_der_ferne/" />
      <published>2008-03-28T00:20:30+00:00</published>
      <updated>2008-03-28T00:20:30+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>lieber markus,
<br />
zu 3: wahrscheinlich ist die andauernde gewalt das einzige argument für mich und meine frau nicht nach kolumbien zu ziehen. bei so viel kugeln steigt die wahrscheinlichkeit ins unangenehme selbst einmal (und sei es nur von einer bala perdida) getroffen zu werden. 
</p>
<p>
das haus mit dem hüfthohen gartenzaun in niterói klingt doch verlockend, nicht wahr? ich wünsche dir und deiner familie alles gute und die baldige erfüllung der reise.
</p>
<p>
beste grüße
<br />
ky
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Nur meine Hand</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/nur_meine_hand/" />
      <published>2008-03-22T11:45:41+00:00</published>
      <updated>2008-03-22T11:45:41+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>dafür sind hände ja da. :-)
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Nur meine Hand</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/nur_meine_hand/" />
      <published>2008-03-22T11:22:27+00:00</published>
      <updated>2008-03-22T11:22:27+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>das ist packend!!
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Den hundert andern aus seiner Feder gleich</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/den_hundert_andern_aus_seiner_feder_gleich/" />
      <published>2008-03-19T23:54:07+00:00</published>
      <updated>2008-03-19T23:54:07+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>das ganze ist sehr viel komplexer und umfassender als es dieser beitrag eingestehen mag und wie du es ganz richtig siehst. und es ist wichtiger, als dass ich das jetzt einfach so damit bewenden lassen könnte. 
</p>
<p>
du hast da einige punkte angeschnitten, über die ich mir gründlich den kopf zerbrechen muss. diese ganze fiktions- bzw. wirklichkeitstheorie steht literarisch hier ja erst ganz am anfang.
</p>
<p>
(aber ich werde in zukunft nur noch in den beiträgen dazu stellung nehmen, da ich mich ganz offensichtlich in kommentaren schlicht nicht zu der genauigkeit finde, die das thema erfordert.)
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Den hundert andern aus seiner Feder gleich</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/den_hundert_andern_aus_seiner_feder_gleich/" />
      <published>2008-03-19T23:09:56+00:00</published>
      <updated>2008-03-19T23:09:56+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Ja, klar. Ich habe Dein Zitat einfach willkürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Deshalb auch der ;-) unter dem Beitrag.
</p>
<p>
Realität und Fiktion liegen eng beieinander. Manchmal überholen sie sich sogar gegenseitig. Und wenn ich, oder Deine Leser, Dich mit Deinen Protagonisten verwechseln, würde ich diesen Umstand einfach als Kompliment ansehen. 
<br />
Mir passiert das ständig. Wildfremde Menschen geben mir gute Ratschläge, weil sie denken, ich würde mein Leben verdichten. Im Grunde tut man dies ja auch. Niemand kann etwas schreiben, dass er sich nicht vorstellen kann. Und wenn man sich etwas vorstellen kann, dann kann es auch passieren. 
</p>
<p>
Ich weiss nicht, ob es erstrebenswert ist, ein aufregendes Leben zu führen. Oder anders gesagt, denke ich nicht, dass dies vom jeweiligen Wohnort abhängig ist. Natürlich ist ein Leben im Libanon vermutlich aufregender, als eines im Emmental, aber in jedem dieser Leben gibt es so etwas wie Alltag. Und Alltag ist nun mal langweilig. Überspitzt gesagt, ein Mönch führt wahrscheinlich das eintönigste Leben überhaupt, ausser, er heisst William von Baskerville. ;-)
</p>
<p>
Wie geht man denn in der Schweiz mit dem Tod um? Das musst Du mir jetzt erklären. Gibt es denn eine Rangliste, welcher Tod der „bessere“ ist? Oder meinst Du damit, wie spektakulär ein Tod sein kann? 
<br />
Natürlich ist ein literarischer Tod (kein guter Autor lässt seinen Protagonisten an Altersschwäche sterben) immer ein Bruch der Ordnung. Literatur will ja auch unterhalten. Und was unterhält mehr, als das Leid anderer, bzw. was ist endgültiger als der Tod? Denn nichts ist danach wie zuvor. Der ultimative Bruch einer jeden Geschichte ist also der Tod, aber doch nur für die Zurückgeblieben, denn nur die können davon erzählen. Fazit wäre also, dass jede Geschichte im Grunde sterbenslangweilig ist, weil jeder am Ende tot ist und es kein anderes Ende geben kann? Huch! *g
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Den hundert andern aus seiner Feder gleich</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/den_hundert_andern_aus_seiner_feder_gleich/" />
      <published>2008-03-19T22:17:19+00:00</published>
      <updated>2008-03-19T22:17:19+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>dazu zwei dinge, die man vorsichtig auseinanderhalten muss (es fällt mir selbst nicht immer so einfach, wenn ich fiktion und wirklichkeit nahezu als synonyme verwende, haha):
<br />
1. einfache bzw. langweilige leben taugen nicht für eine gute geschichte, es sei denn, es geschieht dann eine unvorhergesehene aufregung. das meinte ich. wer ein langweiliges leben führt, ist kaum in der lage, sein leben in einen aufregenden roman zu packen. dass ein autor, der ein langweiliges leben führt, ein aufregendes buch schreiben kann, bestreite ich nicht.
</p>
<p>
2. wobei (1.) natürlich von der wahrnehmung abhängt, die man vom eigenen leben hat. in der schweiz ist es durchaus möglich, ein aufregendes leben zu führen. es gibt da ganz sicher beispiele dafür. ich war nicht in der lage, in der schweiz mich der langeweile zu entziehen. meine wahrnehmung war da zu sehr eingeengt.
</p>
<p>
noch ein wort zum tod: der tod bringt jegliche ordnung durcheinander. vielleicht deshalb seine prominente rolle in der literatur. er bringt nicht nur etwas zu ende, sondern bricht auf. deshalb glaube ich auch, dass die art und weise, wie in der schweiz mit dem tod umgegangen wird, es nahezu unmöglich macht, sich selbst als part eines interessanten romans zu begreifen.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Den hundert andern aus seiner Feder gleich</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/den_hundert_andern_aus_seiner_feder_gleich/" />
      <published>2008-03-19T21:35:20+00:00</published>
      <updated>2008-03-19T21:35:20+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Zitat: Einfache Leben ergeben langweilige Geschichten.
</p>
<p>
Aber nicht jeder, der ein aufregendes Leben führt, vermag auch aufregende Geschichten zu schreiben. Nehmen wir zum Beispiel Emily Dickinson. Sie verbrachte ihr ganzes Leben in Amherst, vorwiegend sogar in ihrem Zimmer, und doch zählt sie auch heute noch zu den bedeutendsten amerikanischen Dichterinnen. 
</p>
<p>
Ich denke, Dein Zitat ist zu „einfach“, beziehungsweise würde ich es folgendermassen abändern:
</p>
<p>
Langweilige Menschen verfassen langweilige Geschichten. 
</p>
<p>
;-)
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Kein Frankreich, kein Kolumbien, kein Vietnam</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/kein_frankreich_kein_kolumbien_kein_vietnam/" />
      <published>2008-03-18T19:48:55+00:00</published>
      <updated>2008-03-18T19:48:55+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Liebe Margot, bisher lautete meine Antwort auf die Frage, weshalb man sich für ein Leben in einer gewalttätigen Umgebung entscheiden könne, immer so: Gewalt sei die andere Seite von Lebensfreude. Wer nicht weiss, ob es ein Morgen gibt, lebt das Heute umso intensiver. Je sicherer, desto mehr Regeln, mehr Einschränkungen, weniger Raum. 
<br />
Aber: wenn diese Antwort stimmte, müsste Rio eine der fröhlichsten Städte der Welt sein, nicht nur während dem Karneval. Ist sie ganz offensichtlich nicht, was meine Antwort ziemlich deutlich unbrauchbar macht. 
</p>
<p>
Wie meine Antwort heute lauten soll - ich weiss es nicht. Vielleicht so: dass ich den nassen Winter nicht mag, die mürrischen Leute nicht, und auch nicht das Kleinbürgertum. Dass ich für die tägliche Sonne, für die Freiheit im Umgang mit Regeln die Bedrohung von Leib und Leben in Kauf nehme. Natürlich ist das nicht so einfach, es stellen sich viele Fragen, viele auch, auf die es keine definitive oder einfache, nur annähernde Antworten gibt. 
<br />
Ein Schweizer hat es in den Grosstädten Südamerikas nicht einfach. Keine Frage. Mir geht es da nicht anders.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Kein Frankreich, kein Kolumbien, kein Vietnam</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/kein_frankreich_kein_kolumbien_kein_vietnam/" />
      <published>2008-03-18T19:15:52+00:00</published>
      <updated>2008-03-18T19:15:52+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Entschuldige, wenn ich Dich nochmals deswegen belästige, aber mir geht das nicht aus dem Kopf. Vor allem, weil sich wiederum ein Bekannter von mir mit dem Gedanken trägt, auszuwandern. Zwar ist es – diesmal – nicht Brasilien, sondern Paraguay. Und er hat auch (noch) keine Familie. Als ich ihn fragte, wie es denn dort mit der Kriminalität sei, bzw. ob er sich nicht fürchte, sich als ‚reicher’ Ausländer, den Neid der Einheimischen zuzuziehen, zuckte er bloss die Achseln und berichtete mir Ähnliches. Man müsse halt auf der Hut sein und nicht protzen. Keinen Schmuck, keine teuren Geräte, Autos, etc. etc.
</p>
<p>
Ich denke dann immer, wäre mir so ein eingeschränktes Leben überhaupt möglich, oder muss man so aufgewachsen sein, um das als Selbstverständlichkeit zu sehen? Nicht, dass ich den Hang zum Protzen habe, aber mir jedes Mal Gedanken darüber machen zu müssen, wie ich denn jetzt auf die Strasse gehe, damit ich ja nicht den Unmut anderer errege, finde ich eine solche Beschneidung der Lebensqualität, dass ich doch lieber die mürrischen Leute, den nassen Winter und das Kleinbürgertum in der Schweiz ertrage. Aber vielleicht bin ich auch bloss zu feige, keine Ahnung.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Kein Frankreich, kein Kolumbien, kein Vietnam</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/kein_frankreich_kein_kolumbien_kein_vietnam/" />
      <published>2008-03-17T18:04:00+00:00</published>
      <updated>2008-03-17T18:04:00+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Das ist ein wunder Punkt, den Du da ansprichst, Margot. Als ich in São Paulo wohnte, hatte ich mit der Gewalt zu leben gelernt. Man hielt sich an bestimmte Regeln, exponierte sich nicht, weder in Gewand noch in Gehabe, und kam damit ganz gut durch. Damals war es noch so, dass man nur selten um sein Leben fürchten musste, wenn man nichts angestellt hatte. Während in São Paulo die Mordraten in den letzten Jahren dramatisch abgenommen haben (kluge Politik kann eben doch einiges bewirken), ist Rio aggressiver geworden. Im Verkehr muss man höllisch aufpassen, niemanden zu verärgern, weil man nie weiss, was passiert, wenn einer wirklich böse wird. Man erträgt viel (nicht nur im Verkehr), um unterhalb der Aufmerksamkeitsschwelle zu bleiben. 
<br />
Rio und Recife sind die brutalsten Städte Brasiliens, wenn mich nicht alles täuscht. Meine ältere Schwester hat einige Jahre in Recife gelebt und immer wieder von ihrer Angst erzählt, wenn sie in bestimmten Quartieren an der Ampel halten musste. In Rio, merke ich jetzt, geht es mir ähnlich. Deshalb auch der Entscheid, nicht in dieser Stadt zu bleiben.
<br />
Brasilien ist ein schönes Land, es gibt fröhliche Menschen hier und auch Orte, an denen es sich gut und angstfrei leben lässt. (Vielleicht ist das auch eine Fiktion, mal sehen. Ich halte an diesem Glauben aber fest, bis ich mich vom Gegenteil werde überzeugt haben müssen. Ich hoffe, es geschieht nicht.)
</p>
<p>
Danke für das Feedback zu der Kolumne. Es ist nicht immer einfach, sie zu schreiben.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Kein Frankreich, kein Kolumbien, kein Vietnam</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/kein_frankreich_kein_kolumbien_kein_vietnam/" />
      <published>2008-03-17T15:34:51+00:00</published>
      <updated>2008-03-17T15:34:51+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Im Jahr 1991 besuchte ich einen alten Freund in Recife, der sich dort mit seiner brasilianischen Ehefrau eine Existenz aufbauen wollte. Innerhalb weniger Wochen hatte er eine Bar aus dem Boden gestampft, in der vor allem Touristen aus Europa, einheimische Prostituierte und Matrosen verkehrten, da die Drinks billig und die Musik laut und modern war. 
<br />
Nachdem ich mich eines Abends in den Toiletten selbiger Bar plötzlich einer messerschwingenden Brasilianerin gegenüber sah - sie war kaum älter als fünfzehn und vermeinte in mir vermutlich eine Konkurrenz -, brach ich meinen Urlaub ab und reiste zurück in die Schweiz.
</p>
<p>
Zwei Monate später wurde mein Bekannter eines Nachts aus seinem Bett geholt und vor den Augen seiner Ehefrau, der adoptierten und den zwei eigenen Töchter mit einem Kopfschuss hingerichtet.
</p>
<p>
Das soll jetzt keine Anklage sein, vermutlich ist so eine Geschichte dort an der Tagesordnung, aber ich - als blonde Europäerin - würde mich jeden Tag zu Tode fürchten. 
</p>
<p>
Ich wünsche Dir - oder Deinem fiktiven Ich - mehr Glück und Erfolg in der neuen/alten Heimat. 
</p>
<p>
Gruss
<br />
Margot
</p>
<p>
P.S. Ich finde Deine &#8220;Kolumne&#8221; bei Micha übrigens ganz aussergewöhnlich. Besten Dank, dass man daran teilhaben kann.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Film: Himmel &#252;ber Rio</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/film_himmel_ueber_rio/" />
      <published>2008-03-10T08:51:24+00:00</published>
      <updated>2008-03-10T08:51:24+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>haha, ja, das stativ: erstaunlich was einfachste ausrüstung zustande bringt, wenn man sie einfach machen lässt! besser, als was meine zittrige hand je hinkriegen würde! (die idee, die kameraführung dem stativ zu überlassen, kam von bernhard.)
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Film: Himmel &#252;ber Rio</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/film_himmel_ueber_rio/" />
      <published>2008-03-10T08:45:08+00:00</published>
      <updated>2008-03-10T08:45:08+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>stark, vor allem die kammeraführung des statives, inovation pur. die zusammenarbeit mit bernhard acoplamento klappt allem anschein nach auch vorzüglich.
</p>
<p>
die insulanerinnen sind auf alle fälle sehr erfreud.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>In Rio mit dem Auto unterwegs</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/in_rio_mit_dem_auto_unterwegs/" />
      <published>2008-03-01T13:02:32+00:00</published>
      <updated>2008-03-01T13:02:32+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>na, also die kameraführerin war top und die angabe der radiofrequenz sehr nützlich, obwohl bei uns auf dieser frequenz nur ein rauschen zu hören ist.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>In Rio mit dem Auto unterwegs</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/in_rio_mit_dem_auto_unterwegs/" />
      <published>2008-02-29T22:07:11+00:00</published>
      <updated>2008-02-29T22:07:11+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>hehe, nicht wahr? gar nicht so einfach, in dieser globalisierten welt zu beweisen, dass man tatsächlich nicht gleich nebenan wohnt&#8230;
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>In Rio mit dem Auto unterwegs</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/in_rio_mit_dem_auto_unterwegs/" />
      <published>2008-02-29T21:55:28+00:00</published>
      <updated>2008-02-29T21:55:28+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>brinkmann in rio? dat is doch köln, neusser strasse/gürtel ...
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Die Wolke 3.0. @ Freischwimmerin</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/die_wolke_30_freischwimmerin/" />
      <published>2008-02-27T12:36:16+00:00</published>
      <updated>2008-02-27T12:36:16+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>@perkampus (und indirekt auch @freischwimmerin): es ist eine frage, was der text bewirken soll: lesevergnügen (das auch eine &#8220;naïve&#8221; lektüre, also dem leser die freiheit gibt, über die metainformationen hinweg zu lesen) erlaubt, oder aber das aufmerksammachen auf das dem text untergeordnete, auf sein fundament. ich selbst bin nach wie vor verliebt in die zweite version. auch wenn ich texte anderer autoren lese, die mich in eine distanz zum text zwingen, bereitet mir das enormes vergnügen. ich mag es, wenn man mich als leser ernst nimmt.
</p>
<p>
ich glaube, dass aus den jeweiligen blickwinkeln sowohl für die zweite als auch für die dritte version eine lanze gebrochen werden kann. letztlich sind es zwei texte unterschiedlicher gattungen.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Die Wolke 3.0. @ Freischwimmerin</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/die_wolke_30_freischwimmerin/" />
      <published>2008-02-27T12:06:34+00:00</published>
      <updated>2008-02-27T12:06:34+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Ich teile die Begeisterung nicht, tendiere also zur zweiten Version. Hier lösen sich die schön abgestuften Grenzen für meine persönliche Leselust zu sehr auf. Zwar ist es schon wahr, dass die Metaebene übernommen wurde, aber sie trat nun zu Gunsten des Erzählten in einen mir nicht geheuereen Hintergrund; Erzählung kann auf dieser kurzen Strecke nur Parabel sein, in der die Form den Inhalt wirkt. Ich hielte das, was du vor hattest, hier für verfehlt.
<br />
Vielmehr ist es jetzt ein Versuch, eine Korrektiv zu finden, in der zweiten Version war es keiner.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Die Wolke 3.0. @ Freischwimmerin</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/die_wolke_30_freischwimmerin/" />
      <published>2008-02-27T10:12:24+00:00</published>
      <updated>2008-02-27T10:12:24+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>schön. :-)
<br />
und nochmals danke.
<br />
(vergessen sie die ehrfurcht. die ehre ist ganz meinerseits und furcht hier ohnhin fehl am platz.)
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Die Wolke 3.0. @ Freischwimmerin</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/die_wolke_30_freischwimmerin/" />
      <published>2008-02-27T10:03:04+00:00</published>
      <updated>2008-02-27T10:03:04+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Wow! Jetzt sitzt jedes Wort. Das ist echtes Können - diese allgemeinen Anmerkungen zu nehmen und dann so einen wunderschönen Text zu schaffen. Ich sitze hier wirklich gerade etwas ehrfürchtig vor dem Rechner :-)
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Formexperimente &#45; Bitte um Inputs</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/formexperimente_bitte_um_inputs/" />
      <published>2008-02-27T01:38:21+00:00</published>
      <updated>2008-02-27T01:38:21+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>@freischwimmerin: herzlichen dank für das ehrliche feedback. ich habe mir über ihren kommentar während dem ganzen abend den kopf zerbrochen und werde morgen früh wohl noch eine dritte version schreiben. 
<br />
(der einzige wirkliche punkt, in dem ich ganz anderer meinung als sie bin, sind die tränen der mutter unter der tür. als ich das wiederlas, schien mir das arg rührselig. ich hatte echt keinerlei problem damit, diesen satz zu streichen.)
</p>
<p>
was den geschichtenerzähler angeht: dies war ein versuch, genau mit diesem bild zu brechen. ob dies sein muss, bezweifle ich jetzt. woran ich aber festhalten will, ist, die machart des textes selbst zum thema zu machen. ich glaube, dass es auch anders geht, und zwar ohne diese kluft zwischen leser und text aufzureissen.
</p>
<p>
@perkampus: wir haben heute ja nicht nur über diesen text gesprochen. es SIND versuche, und als solche auch dazu gedacht, nicht auf anhieb das gewünschte oder erhoffte ergebnis zu erzielen. die vorgeschichte zu den rio rumble kolumnen kennst du ja. und sie war - so scheusslich sie sich jetzt liest - ein schritt hin zur jetzigen form.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Formexperimente &#45; Bitte um Inputs</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/formexperimente_bitte_um_inputs/" />
      <published>2008-02-26T22:09:02+00:00</published>
      <updated>2008-02-26T22:09:02+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>interessant. nun ja, markus. ich habe dir die dinge ja schon gesagt. man müsste eigentlich mehr öffentlich machen. ich puzzle es dennoch hierher und beschaue, ob ich es nachwievor so sehe:
</p>
<p>
ein halb erzählender, dennoch fordernder ton, dem ein programm innewohnt, gehalten also wie eine allegorie, jedoch ohne rätselspruch, sondern in seinem anliegen klar und präzise herübergebracht.
<br />
ich bin der meinung, dass du hier sehr gut zeigst, wie gut du mit engstem raum umzugehen weisst. für einen versuch würde ich das schon gar nicht mehr halten, weil die stringenz von anfang an da ist.
</p>
<p>
für jemanden, der vorworte und nachworte und zwischenworte schreibt, sollte wohl etwas mehr herankommen. ich denke auch, ich weiss, was du da die letzte zeit treibst und sobald ich kann, werde ich es dir sagen.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Formexperimente &#45; Bitte um Inputs</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/formexperimente_bitte_um_inputs/" />
      <published>2008-02-26T20:56:49+00:00</published>
      <updated>2008-02-26T20:56:49+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Diese Erzählung berührte mich und blieb bereits in meiner Erinnerung, als Sie sie hier zum ersten Mal veröffentlichten. Schon beim ersten - war es Lesen oder Hören, ich weiß es nicht mehr - dachte ich an die mündlichen Überlieferungen früher Völker. Insofern finde ich die direkte Ansprache, das &#8220;Ihr&#8221; der neuen Version, sehr treffend. Besonders gelungen ist meiner Ansicht nach der Beginn des zweiten Absatzes: &#8220;Was steht Ihr da...&#8221;
</p>
<p>
Jedoch verstehe ich den Einsatz der abstrakteren Sprache nicht in der zweiten Version. Vielleicht hatten Sie im Gegensatz zu mir nicht das Bild eines Geschichtenerzählers im Kopf, der umgringt ist Zuhörern, die Köpfe nach vorn gereckt, den Atem anhaltend. Wie gesagt, in meinem Kopf existierte dieses Bild bereits bei der ersten Veröffentlichung. Dazu passen &#8220;Monochromie des Tages&#8221; und &#8220;instinktiv&#8221; mE nicht.
</p>
<p>
Auch frage ich mich, warum die Sprache, die in der neuen Fassung Teil der Erzählung / Betrachtungen geworden ist, nicht noch einmal am Ende aufgegriffen wird? Mir scheint&#8217;s als würden gleich zu Beginn und nochmals in der Mitte, mit dem geklauten Wort des Vaters (sehr schön übrigens!) Fährten gelegt, die nirgendwohin führen.
</p>
<p>
Zuletzt noch: Ganz besonders bedauere ich, dass das Bild, der unter der Tür des Jungen durchfliessenden mütterlichen Tränen, es nicht in die neue Version geschafft hat.
</p>
<p>
Ich hoffe, das ist irgendwie hilfreich.
</p>
<p>
Herzlichst,
</p>
<p>
Jennifer Hoffmann.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Endlich Zuhause</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/endlich_zuhause/" />
      <published>2008-02-22T17:21:28+00:00</published>
      <updated>2008-02-22T17:21:28+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>gratuliere zum sprung nach drüben! ein perliges gläschen auf die inauguration!
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Endlich Zuhause</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/endlich_zuhause/" />
      <published>2008-02-21T10:49:01+00:00</published>
      <updated>2008-02-21T10:49:01+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>ich freu mich mit euch und gutes ankommen und landen und schöne träume.
</p>]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Sonntags in Rio</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/sonntag_in_rio/" />
      <published>2008-02-20T09:15:56+00:00</published>
      <updated>2008-02-20T09:15:56+00:00</updated>
      <author>
            <name>Markus A. Hediger</name>
      </author>
      <content type="html"><![CDATA[<p>Die Zeitumstellung hätte ich gut weckgesteckt, wenn ich einen Weg gefunden hätte, ihr dieses merkwürdige Konzept irgendwie verständlich zu machen. Sie zeigt sich unbeeindruckt von den Uhren und wacht jetzt einfach eine Stunde früher auf (wodurch sich meine Schreibzeit spürbar verkürzt). An den Sonntagen hingegen wirkt sich das herrlich aus. Wir können früher aus dem Haus und den Strand geniessen, bevor die Sonne hoch am Himmel steht.)
</p>]]></content>
    </entry>

</feed> 