Mit einem schlechten Gefühl

Ich war heute mit einem schlechten Gefühl erwacht, hatte mich unsicher, bedroht gefühlt. Dennoch fuhren wir an den Strand. Es war ein herrlicher Tag, blauer, wolkenloser Himmel, angenehme 27 Grad. Unsere Tochter genoss den riesigen Sandkasten, spielte, inspizierte das Meerwasser immer wieder mit der Zunge.

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Zum Mittagessen waren wir bei meinen Schwiegereltern verabredet. Plötzlich Rufe auf der Strasse, wir eilen an die Fenster, sehen Menschen den Asphalt stürmen. Der Verkehr gerät ins Stocken, die Menschen auf der Strasse verlangen laut nach Gerechtigkeit, eine Frau trägt das Bild eines Jungen vor sich her. Die protestierende Prozession zieht vorbei, es wird wieder ruhig, von Nachbarn erfahren wir, dass ein Junge einige Stunden zuvor überfahren worden war.
Dann hören wir einen lauten Knall. Hundert Meter von uns entfernt steht ein Bus in Flammen. Ob das mit dem Tod des Kindes zu tun hat, wissen wir nicht, oder ob irgendwelche Chaoten die Situation genutzt haben, um dieses blödsinnige Verbrechen zu begehen, das allen, wirklich allen nur schadet.

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Nach dem Überfall in der unmittelbaren Nachbarschaft vor wenigen Wochen, nun das.

Die Tage seit der Einreise |
Markus A. Hediger am 24.05.2008
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