Der perfekte Mord
Der Umzug von einem Kontinent auf den anderen (der Flug ist nun gebucht, am 22. November verlassen wir die Schweiz) beschäftigt auch Mandrake, der sich mit einer mysteriösen Mordserie herumzuschlagen hat. Gedanken über den perfekten Mord. Den es, seiner Meinung nach, nicht gibt. Unaufgeklärte Mordfälle seien immer zurückzuführen auf schlampigen Umgang in der Spurensicherung, auf mangelnde Fähigkeiten des ermittelnden Personals (deren wichtigstes Instrumentarium die Logik mit ihren Schlussverfahren Abduktion, Induktion und Deduktion ist), auf unglückliche Zufälle.
Nun sieht er sich gezwungen, seine Meinung zu überdenken.
In seiner Theorie passt alles zusammen: Opfer, Täter, Tatmotiv. Nur der Tatort nicht. Ach, wären die Morde nur in Lappland begangen worden - längst sonnte er sich in seinem Ruhm! Mandrakes Leichen befinden sich jedoch in Rio. Und das ergibt - da mag er sich noch so viele schlaflose Nächte um die Ohren schlagen - einfach keinen Sinn.
