Herbert Turpitt, Telegraph
Nach einigen Monaten auf der Insel vergisst man den Friedhof. In der Bucht von Comfortless Cove befindet sich ein unbeaufsichtigter Hafen, wo monatlich ein Versorgungsschiff anlegt, etwas abseits die Gebäude der Eastern Telegraph Company, wo die Transatlantikkabel nach Südafrika, Sierra Leone, Buenos Aires, Rio de Janeiro und zu den Kapverden kurz aus dem Wasser tauchen, ein Relais durchlaufen oder in einen Telegraphenschreiber münden. Für jedes Kabel ein eigenes Häuschen. Herbert Turpitt, der einzige lebende Mensch auf der Insel, hat sich nie gefragt, weshalb. Obwohl dieser Umstand Hektik in sein Leben bringt. Turpitt bewohnt ein Cottage ganz in der Nähe seines Arbeitsplatzes. Es besitzt einen Garten. Eine Mauer grenzt ihn gegen den Bonetta Friedhof ab, der sich zu den Sister Peaks hin im Vulkangestein verläuft. Wo früher die Opfer verseuchter Schiffe begraben wurden und Spitzhacken unermüdlich Gräber ins Gestein schlugen, herrscht jetzt Ruhe. Herbert Turpitt geniesst sie. Nie hat er sich eingebildet, Stimmen von Verstorbenen zu hören. Sowas würde ihm den Verstand rauben.