Die Wolke 3.0. @ Freischwimmerin

Nach dem langen und offenen Feedback von Freischwimmerin zu meinem gestrigen Beitrag, habe ich “Die Wolke” nun nochmals geschrieben. Das Resultat ist eine Rückkehr zur ersten Version, darin integriert die Metaebene des zweiten Versuches - diesmal allerdings so, dass - wie ich hoffe - die Integrität der Geschichte und der Ton des Geschichtenerzählers gewahrt bleiben. (Auch für die Tränen der Mutter habe ich eine Lösung gefunden, mit der ich leben kann.)
Nochmals ganz herzlichen Dank an Freischwimmerin und Perkampus, denen ich gar nicht sagen kann, wie dankbar ich ihnen für ihre Kritik bin. Und sollten weitere Korrekturen notwendig sein - haltet Euch bitte nicht zurück.

>>> Die Wolke (dritte Version)

am 27.02.2008

Wow! Jetzt sitzt jedes Wort. Das ist echtes Können - diese allgemeinen Anmerkungen zu nehmen und dann so einen wunderschönen Text zu schaffen. Ich sitze hier wirklich gerade etwas ehrfürchtig vor dem Rechner :-)

Freischwimmerin am 27.02.2008 um 10:03

schön. :-)
und nochmals danke.
(vergessen sie die ehrfurcht. die ehre ist ganz meinerseits und furcht hier ohnhin fehl am platz.)

Markus am 27.02.2008 um 10:12

Ich teile die Begeisterung nicht, tendiere also zur zweiten Version. Hier lösen sich die schön abgestuften Grenzen für meine persönliche Leselust zu sehr auf. Zwar ist es schon wahr, dass die Metaebene übernommen wurde, aber sie trat nun zu Gunsten des Erzählten in einen mir nicht geheuereen Hintergrund; Erzählung kann auf dieser kurzen Strecke nur Parabel sein, in der die Form den Inhalt wirkt. Ich hielte das, was du vor hattest, hier für verfehlt.
Vielmehr ist es jetzt ein Versuch, eine Korrektiv zu finden, in der zweiten Version war es keiner.

perkampus am 27.02.2008 um 12:06

@perkampus (und indirekt auch @freischwimmerin): es ist eine frage, was der text bewirken soll: lesevergnügen (das auch eine “naïve” lektüre, also dem leser die freiheit gibt, über die metainformationen hinweg zu lesen) erlaubt, oder aber das aufmerksammachen auf das dem text untergeordnete, auf sein fundament. ich selbst bin nach wie vor verliebt in die zweite version. auch wenn ich texte anderer autoren lese, die mich in eine distanz zum text zwingen, bereitet mir das enormes vergnügen. ich mag es, wenn man mich als leser ernst nimmt.

ich glaube, dass aus den jeweiligen blickwinkeln sowohl für die zweite als auch für die dritte version eine lanze gebrochen werden kann. letztlich sind es zwei texte unterschiedlicher gattungen.

Markus am 27.02.2008 um 12:36
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