Die Welt beschreiben.

"In den Medien”, schreibt die Weltwoche (Ausgabe vom 2. August 2007) auf Seite 15, “gibt es nur eine heilige Regel. Es ist die Informationspflicht. Sie sagt, dass Journalisten die Welt unter allen Umständen zu beschreiben haben. Unter allen Umständen, und manche riskieren dafür Folter und Tod.”

Wenn von Heiligkeit die Rede ist, darf man hellhörig werden. Auch heilige Kühe zerstören mit ihren Fürzen die Ozonschicht. Ich frage deshalb auch nicht nach dem Offensichtlichen, das dieses Zitat in der Vordergrund rückt. Die Umstände interessieren mich nicht. Was aufhorchen lässt, ist die Beschreibung der Welt durch die Journalisten. Und: das Bild, das wir in der Folge von ihr haben.
Es ist kein gutes. Ich schrecke jedoch davor zurück, die mangelnde Qualität des Bildes dem abgebildeten Gegenstand anzukreiden.
Todesmut macht noch keinen guten Fotografen.
Wir brauchen keine bessere Welt. Wir brauchen bessere Journalisten.

am 20.08.2007

Das unterschreibe ich.

James Nachtwey halte ich für einen der besseren Ausnahme-(allerdings)Bild-Journalisten. Der geht ganz tief rein- nicht nur in das äußere Bild und er erreicht damit unsere eigenen Tiefen.
Er rührte im 2001 von Christian Frei gedrehten Film “War Photographer – James Nachtwey” nicht nur mich (die ich den Film bereits ein Dutzend Mal gesehen habe) sondern auch meine Schüler an- ausnahmslos! und jährlich an und das will in Schule schon etwas heißen.

Biggy am 20.08.2007 um 10:20

Das Problem ist meines Erachtens, dass es EINE Welt ist, die beschrieben wird, EINE Sprache, derer sich die Journalisten bedienen, dass es zudem völlig EINERLEI ist, ob man nun den Spiegel, den Tagesanzeiger, den Blick oder die NZZ liest: Man bekommt immer DIESELBE Welt gezeigt und hat dann fälschlicherweise den Eindruck, diese EINE Welt sei die EINZIGE. Das ist Gugus.
Zu James Nachtwey: Bei manchen seiner Bildern denke ich bisweilen: Da hätte er nicht abdrücken dürfen. Hier zum Beispiel.

Markus am 20.08.2007 um 10:35

Das stimmt auch- eine Einheitssoße und die Überflutung von selbiger zu allen Gelegenheiten und unmöglichen Zeiten und an unmöglichen Orten…
Ein Produkt der Industrie, die nur das verbreitet und bezahlt (!), was ihren Vorstellungen vom Absatz entspricht.

J.N. ist oft umstritten. Wenn man dann allerdings seine feinfühlige Arbeitsweise, seine Ansprüche, seine Hintergründe und seine sich völlig selbst zurück nehmende Art sieht, wenn man sieht, wie er sich mit den vom Schicksal Gezeichneten unterhält und sie um Erlaubnis fragt, dann erübrigt/ relativiert sich vieles.
Kritiker werfen ihm vor, dass er am Leid der Menschen verdient. (keine Ahnung, was er dafür bekommt- und unter dem Einsatz seines eigenen Lebens, ist es auch kaum bezahlbar, was er da tut) Nur ist er in meinen Augen kein Paparatzi. Er macht sich bewusst zum Sprachrohr der Randgesellschaften. Er wird nicht müde, auch Afrikas Leid zu zeigen, dass in der Weltöffentlichkeit immer weniger eine Rolle spielt. Mit Totschweigen ist den Leidenden noch weniger geholfen.
Nachtwey spricht auch davon, dass er es immer schwieriger hat, solche Bilder in Magazine zu bekommen- logo, da sie sich inhaltlich kaum gut neben den Werbeanzeigen machen. Da könnte es einem schon einmal passieren, dass man statt teurer Creme zu kaufen lieber für ein Kinderdorf spendet.

Biggy am 20.08.2007 um 10:50

Ich habe den Film gesehen und ich war von ihm als Mensch (zumindest, wie er gezeigt wurde) auch angetan.
Aber bei diesem Bild, das ich verlinkte, z.B.: Wenn ich mir vorstelle, welche Geschichte ich dazu schriebe und dabei versuchte, der Ästhetik und den Bewegungen des Bildes gerecht zu werden, wird mir - als Mensch - unwohl. Es ist mir dabei gleichgültig, was oder worüber Nachtwey mit diesem Menschen vorher oder nachher gesprochen haben.
Aber - ich gebe es zu - ich spreche da als moralisch empfindender Mensch. Als Kunstwerk finde ich das Bild grossartig und der Mensch darin perfekt hinein gesetzt. Vielleicht stört mich auch genau das: dass mit Nachtweys Bildern ein moralischer Anspruch verbunden wird, der dort gar nichts zu suchen hat. Bringt man Moral ins Spiel, werden seine Bilder grottenschlecht. Lässt man sie als Kunst gelten, sind sie gross.

Markus am 20.08.2007 um 11:09

das ist eine ganz schwierige frage. muss ein künstler ein bild unkünstlerisch aussehen lassen, sein handwerk verschlechtern, damit das ergebnis nicht gestylt aussieht- nicht wie ein kunstprodukt?

ist ein perfektes bild vom leid unglaubwürdig?

ist nicht jedes abbild vom leid automatisch eine verflachung von tatsachen?

gibt es moralische und unmoralische künstler oder kunstwerke?

ist jedes bild vom grauen, vom leid autoimatisch moralisch?

kann man künstlern, die handwerklich perfekt sind, überhaupt abnehmen, dass sie etwas für ihre menschlichen motive empfinden?

ich denke- eine pauschalantwort gibt es auf keine frage. ich vertraue bei diesem künstler allein meinem instinkt. ich halte ihn für authentisch, glaubwürdig, er arbeitet ohne vordergründigen moralischen zeigefinger aber NICHT OHNE Engagement und Leidenschaft für die Sache. Das macht seine Menschlichkeit aus.

Biggy am 20.08.2007 um 11:42

das meinte ich nicht. um es anders auszudrücken: sobald ein moralisches anliegen in ein bild hineingelegt wird, wird es problematisch. weil moral immer nur eine aussage zulässt. moral ist immer eindeutig. moral erlaubt uns nicht, das grazile, antilopenhafte in der bewegung des vor hunger sterbenden zu sehen. moral erlaubt nicht, komisches im leid von menschen zu sehen.

zu deinen fragen im einzelnen:
1) Weshalb denn?
2) Weshalb denn?
3) Es gibt moralische Betrachter.
4) Nein. Natürlich nicht. Ich reite auf der Moral ja so herum, weil du J.N.s Moral in die Diskussion eingebracht hast. J.N. könnte ein super Mensch sein, aber ein schrecklicher Fotograf. Ich weigere mich nur, die Ansprüche, die er an sich als Mensch stellen mag, automatisch auch auf seine Bilder zu übertragen. Denn die Bilder halten einer moralischen Betrachtung nicht stand. In ihnen steckt mehr, als Moral erträgt.

Markus am 20.08.2007 um 11:56

Was die Journalisten während des Krieges in Bosnien geleistet haben war lebensnotwendig und
lebensgefährlich. Wären die weltberühmten Fotos von den Konzentrationslagern der nationalen Serben nicht aufgetaucht, wären die Journalisten in Sarajevo während der Belagerung nicht ständig präsent gewesen, wäre es der bosnischen Bevölkerung noch schlechter ergangen, da sich nämlich die große Politik fast ausnahmslos nicht verhalten hat.
Bester Beweis ist Srebrencia, in der die holländischen Blauhelmsoldaten den Auftrag hatten, absolut nichts zu tun.
Kein Wunder dass die Heckenschützen eine hohe Prämie bekamen wenn sie auf Journalisten schossen, nur für kleine Kinder wurde ihnen noch mehr bezahlt.

am 20.08.2007 um 13:14

Diese Diskussion hat einen Verlauf genommen, der nicht beabsichtigt war (von mir aber mitverschuldet ist). Also nochmals ganz von vorne:
Die eigentliche Aussage meines Beitrages findet sich im letzten Absatz: “Wir brauchen keine bessere Welt. Wir brauchen bessere Journalisten.”, wobei die eigentliche Provokation ja in der Aussage liegt, wir bräuchten keine bessere Welt. Sie ist nur so schlecht, weil so schlecht über sie berichtet wird. Meine Überzeugung, nach wie vor.
Biggy hat daraufhin J.N. mit einer Note ins Spiel gebracht, die ich als “moralisch” verstand. Für mich eine Provokation, der ich aufgesessen bin, weil ich der Überzeugung bin, jeder moralische Anspruch an ein Kunstwerk degradiert dieses, weil es dadurch eingeebnet wird.
Dass Journalisten aufdecken und informieren müssen, habe ich nie in Frage gestellt. Nur die Art und Weise, WIE sie es tun. Da sind sie in ihrer Eindimensionalität und ihrem Hang zur Einebnung eben ganz moralisch.

Markus am 20.08.2007 um 13:31

was passiert wenn Journalisten irgendwo nicht sind zum beispiel gerae in Grosny möchte ich doch gerne wissen. Natürlich ist die Welt noch viel schlechter als Jornalisten sie fotografieren oder darüber berichten, weil sie nämlich zu den großen Schweinereien gar keinen Zugriff haben.
wieviel Kinder, Frauen und Männer mögen gerade heute wieder in Grosny tot sein.
Wäre die Aufmerksamkeit der Welt dort, wäre die Welt eine bessere, die Welt ist immer schäbig wenn sie wegsieht

am 20.08.2007 um 13:40

Lesen Sie die bisherige Diskussion bitte genau, HerrH, dann werden Sie sehen, dass ich Ihre Position, was die Informationspflicht der Journalisten angeht, nicht bestreite. Mir geht es um etwas anderes. Passiert in der Welt Schreckliches? Ja. Was mich aber aufhorchen lässt, ist dass die Massenmedien ein Bild der Welt vermitteln, das durch sämtliche Medien hindurch nahezu identisch ist. Da kann was nicht stimmen. Denn, schaute jeder genauer hin, präsentierte sich die Welt als sehr viel uneinheitlicher, brüchiger, aber auch schöner als es uns die Medien glauben machen wollen. (Über diesen letzten Satz diskutiere ich gerne mit Ihnen, wenn Sie damit nicht einverstanden sind, über das Elend der Welt jedoch nicht. Dafür gibt es Zeitungen.)

Markus am 20.08.2007 um 13:50

Sie müssten mir sagen was sie schön finden, außer die Kunst und Jo Kern fällt mir nicht sehr viel ein, natürlich fällt mir noch eine menge mehr ein, aber ich bin nicht der meinung dass die welt gerade schön ist, vielleicht ist ihr leben schön, das ist etwas wunderbares.
ich habe benjamin stein schon einmal folgendes erzählt, es gibt eine geschichte eines bosnischen schruiftstellers, die von davon handelt, wie er mit anderen schlange stehen muss um wasser zu bekommen, immer ist da die angst von heckenschützen abgeknallt zu werden,plötzlich schauen alle auf einen alten mann der gegen eine wand gelehnt ist, er ist ganz ruhig, ganz friedlich gestorben, inmitten des wahnsinns, ein wunderbares bild, es nimmt alles schreckliche vom tot, wenn er so daherkommt

am 20.08.2007 um 14:02

"die von davon handelt” bitte das von...na ja vergessen

am 20.08.2007 um 14:05

Schönheit ist eine Frage der Perspektive, des Blickwinkels. Etwas kann von der einen Position betrachtet ganz fürchterlich aussehen, tut man einen Schritt zur Seite und sieht nochmals hin, tuen sich andere Sichtweisen, Nuancen auf.
Ich habe keinen Krieg erlebt, ich habe nichts annähernd so dramatisches durchgemacht, masse mir daher auch kein Urteil darüber an, ob diese “Regel” auch für derlei Grenzerfahrungen gilt. Aber für jeden, der ein unspektakuläres Leben führt, denke ich, sollte ihre “Anwendung” mit geringem Effort möglich sein.
Die Aufmerksamkeit auf das Schöne, das sich in gewissen Situationen vielleicht nur in Nuancen zeigt, zu richten (ohne das Leid zu verneinen), macht aus der Welt einen schöneren Ort. Zwangsläufig. Geht gar nicht anders.
Ich habe ein schönes Leben, ja.

Markus am 20.08.2007 um 14:45

ich denke, es ist sauschwer bis gar nicht möglich, dass ein mensch etwas von sich gibt, das nicht persönlich gefärbt ist- also auch nicht das journalistische. jeder noch so “offen oder frei” arbeitende färbt subjektiv- allein durch auswahl, perspektive, licht- und das bezogen auf wort und bild gleichermaßen.

mir gefallen berichterstattungen, die es mir erlauben, aus dem mehrseitig belichteten material (text und bild) ein schlüssiges bild im eigenen kopf zu basteln, infos, die mich nicht in eine richtung drängen.
wenn wir aber davon ausgehen, dass es immer etwas tendenzielles gibt, wird es schwer.
es gibt einen dokumentarfilm über leni riefenstahl. der war so gemacht, wie ich mir das wünsche- man stellte ihr verschiedene ehemalige mitstreiter, andere zeitzeugen und zeitzeugnisse gegenüber, brachte meinungen, ansichten von verschiedenen seiten, stellte sie wertfrei gegenüber. dabei ließ man auch widersprüchlichkeiten nicht aus, filmte selbst ihre kommentare über die enstehung des dokumentarfilmes selbst, brachte die fragen und überlegungen der filmcrew mit ins spiel, zeigte ausschnitte aus ihren filmen, stellte kritische fragen.

all das vermisse ich oft an berichterstattung- es geht oft alles zu glatt, zu schwarz-weiß, mit vorgefertigten antworten einher, deren fragen dann auch keine wirklichen fragen waren. der fragende selbst ist zu uninformiert, als dass er kompetent nachfragen könnte. er findetr auch nicht die richtigen ansprechpartner. all das hat mit echtem interesse und tiefer recherche kaum noch etwas zu tun. ein berichterstatter muss eine umfassende weltbildung besitzen und das spezielle gebiet, das er beleuchtet sehr gut kennen.
da die medienpolitik auch die aufgabe hat, eine politik zu machen, die klare botschaften und lösungen suggeriert, die es gar nicht geben kann, sitzen viele in der predulie. das vereinfachen, damit zuschauer begreifen, steht der umfassenden information im wege wie der druck, schnell neues zu finden, sensationen auszuschlachten oder eben dann erfinden zu müssen. das sind ein paar kehrseiten aber längst nicht alle.

ich denke, wenn man verschiedene menschen mit unterschiedlichen hintergründen mal zu ein und demselben thema arbeiten ließe, kämen auch ganz unterschiedliche sichtweisen und interpretationen einer sache heraus- ein journalist kommt meist aus ein- und derselben stallluft und so sehen auch ihre ergebnisse dementsprechend aus.

Biggy am 20.08.2007 um 14:50

"Die Aufmerksamkeit auf das Schöne, das sich in gewissen Situationen vielleicht nur in Nuancen zeigt, zu richten (ohne das Leid zu verneinen), macht aus der Welt einen schöneren Ort. Zwangsläufig. Geht gar nicht anders.
Ich habe ein schönes Leben, ja.”

das ist schön :-)

am 20.08.2007 um 14:58

@Markus: Was ist damit gemeint, ich verstehe nicht ganz:

“Denn die Bilder halten einer moralischen Betrachtung nicht stand. In ihnen steckt mehr, als Moral erträgt.”

Wenn der Betrachter für die Moral zuständig ist, Sie aber gegen eine moralische Auslegung sind, wo ist dann das Problem?
Ich gehe, wie gesagt, davon aus, dass auch der Mensch, der journalistisch arbeitet, eine Moral hat. Es kommt darauf an, Spielraum zu lassen. Ob das mit einem einzelnen Bild geschehen kann, ist fraglich.
N. arbeitet in Serie- das darf man nicht vergessen. Man kann auch nicht anhand eines Absatzes oder eines Zitates aus Ihrem Werk auf den Künstler schließen bzw. man bekommt eine wahnsinnig eingeschränkte Moment- bzw. Minidetailaufnahme.

Biggy am 20.08.2007 um 15:02

Schönheit

Ja, und ich denke, dass bei aller Kriegsberichterstattung die Informationspflicht über das gesamte Leben in einem Erdteil sehr einseitig ausfällt. Afrikaner selbst beschweren sich, dass über sie so einseitig berichtet wird.

Und dann ist es kein Wunder, wenn wir alle nur in Klischees denken, einseitig gebildet bzw. informiert sind. Yinka Shonibarearbeitet mit seiner Ironie und seinem Humor dagegen.

(Ich hoffe, heute klappt die Verlinkung.)

Biggy am 20.08.2007 um 15:08

@Biggy:

ich denke, es ist sauschwer bis gar nicht möglich, dass ein mensch etwas von sich gibt, das nicht persönlich gefärbt ist- also auch nicht das journalistische. jeder noch so “offen oder frei” arbeitende färbt subjektiv- allein durch auswahl, perspektive, licht- und das bezogen auf wort und bild gleichermaßen.

und dem, was Du danach sagst, stimme ich zu. Das grosse Problem der heutigen Berichterstattung besteht m.E. darin, dass Journalisten zum grossen Teil von Agenturmeldungen abschreiben, oder Nachrichtensendungen Material untereinander austauschen, so dass der Eindruck einer einverständigen, einheitlichen Berichterstattung entsteht. Ob in 20min oder NZZ, man liest da Gleiches im identischen Wortlaut. Oder schaut sich die Tagesschau im SF an und danach auf ARD und sieht dieselben Bilder, die dann auf zig Webseiten wiederholt abgebildet werden. So schafft man Wahrheit. Ein Ereignis wird auf Bildsequenzen von 20, 30 Sekunden reduziert. Da ist kein Platz für Nuancen.

Nun zum anderen:

“Denn die Bilder halten einer moralischen Betrachtung nicht stand. In ihnen steckt mehr, als Moral erträgt.”

Moral verlangt, dass die Aussage einer Geschichte, eines Bildes auf einen Satz reduziert werden kann. “Und die Moral von der Geschicht’ “… so in etwa. In den Bildern von Nachtwey steckt aber viel mehr, als dass es auf eine Moral reduziert werden könnte. Das verlinkte Bild ist eben auch auf sehr verstörende Art “schön”, grazil beinahe. Es geht in diesem Bild nicht nur um das Leid eines hungernden Menschen, wenn man es betrachtet, macht man sich unweigerlich Gedanken über Bildkomposition, stellt sich ästhetischen Fragen, usw. Ein rein “moralisches” Bild hätte diesen Menschen anders darzustellen versucht.

Markus am 20.08.2007 um 15:16

danke, markus. das habe ich jetzt geschnallt. ;) (bildmoral-nachtwey)

und die sache vom gegenseitigen abschreiben und dann in folge dessen der schaffung von mehrheitlich akzeptierten (SCHEIN-!)wahrheiten, stimmt auch. dieses gegenseitige abkupfern durchschauen auch viele bürger- nur haben sie keine große wahl, da andere infoquellen nicht zur verfügung stehen bzw. dadurch, dass man es gar nicht selbst versucht. (wer getraut sich schon einen schritt auf aussiedler und flüchtlinge im eigenen land zu, um sie selbst zu befragen?)

Biggy am 20.08.2007 um 15:25

P.s. Es ist auch kein Wunder, dass durch das Internet und bezahlbare Technik zunehmend mehr Informationen direkt von den Fronten zum Konsumenten gelangen können.
Ob diese privaten Medienbetreiber und -nutzer dann objektiver berichten oder informiert sind, steht auf einem anderen Blatt.
Wir können jedenfalls vielschichtigere Informationen erhalten, wenn wir es wollen und uns ein neues Bild machen.
Nicht zuletzt wird dieser unbeschränkte Zugang zu derartigen Infoquellen in bestimmten Ländern eingedämmt…

Biggy am 20.08.2007 um 15:38
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