28. Juli 2007. Offline gehen.
als Option.
(Hintergrund: Was tue ich hier?)
[Zurück ins stille Kämmerchen, wo ich entschieden besser arbeite, als wenn ich dauernd ins ohnehin schon laute Netz plappere. Laufende Online-Projekte liessen sich problemlos weiterführen, es reicht ja, wenn die Postkarten auf dem Logbuch der isla volante erscheinen, die “Wendeltreppe" liesse sich problemlos bei Perkampus abbilden. Hier vielleicht wirklich nur noch Tagebuch, wenn es überhaupt etwas zu sagen gibt. Verschwenderisch mit der Zeit umgehen, das ja und unbedingt, aber da, wo das Lachen meiner Tochter ist. Dass man mich recht versteht: Ich bin ganz entschieden für kostenlose Literatur und sei’s auch nur, um dem Betrieb ein bisschen was ans Bein zu pinkeln, und werde das weiterhin auch mit meinen eigenen Texten tun: Sie hier einstellen, wenn sie fertig sind (aber nicht vorher, was dem Leser ja gar nichts bringt, machen wir uns da nichts vor). Allerdings, und das muss ich Hanging Lydia wirklich zugute halten: Ohne dieses Weblog hätte sich kein Anlass ergeben, Hartmut Abendschein kennenzulernen, woraus dann Litblogs.net entstand, Spatien ins Leben gerufen wurde, nie hätten wir zusammen ein Buch geschrieben, das in den nächsten Wochen erscheinen wird. Ohne Hanging Lydia hätte ich die wunderbaren Menschen Anton Rittiner und Michael Perkampus nicht kennengelernt. Das ist eine ganze Menge.]
am 28.06.2007
das ist doch hoffentlich nicht dein ganzer ernst. reduktion in den ruhigen raum? klar! das musste ich auch. aber die lebenszeichen! die hoffe ich doch hoffentlich regelmässig von dir zu bekommen ... du könntest dein weblog ja passwortschützen. dann könnten nur noch eingeweihte verfolgen. nicht vergessen: weblog gibt struktur ...
hab am 28.06.2007 um 06:35
das ist richtig. an das passwort habe ich auch schon gedacht. (gibt es dafür ein modul bei ee?)
und: für die freunde, die zugang hätten - wäre der feed für einen reader immer noch zugänglich?
aber was mir immer klarer wird (das ist meine meinung): als vehikel für unfertige literatur taugt ein weblog nicht. einer der gründe, weshalb ich hanging lydia führe, ist, dass ich mit einem stift in der hand nur sehr ungerne schreibe. die tastatur entspricht mir. und die struktur der weblogs auch.
dass ein weblog auch den schreibakt, die schreibroutine strukturiert, ist unbestritten so. aber die zeit, die dafür draufgeht…
entschieden ist ja nichts, ich denke nach…
Markus am 28.06.2007 um 06:48
zum technischen: hier auf der seite nimmst du einfach die ganzen contenttags raus und gut ists. stattdessen bietest du alleinig den feedburnerfeed an. und der ist ja passwortschützbar ... ("Password Protector")
hab am 28.06.2007 um 06:55
ich hab mich schon auf einen blog aus brasilien gefreud und jetzt scheint sich der schon in der schweiz aufzulösen…
rittiner & gomez am 28.06.2007 um 11:04
Nein, keine Angst. Aber ich suche nach einer Form, die es mir erlaubt, einerseits Tagesgeschehen und Fiktion abzubilden, ohne dass es “nur” Tagebuch auf der einen Seite und unfertige Fiktionen auf der anderen Seite wäre. Vielleicht sollte ich es tatsächlich mal ausprobieren. Den Tag so zu erzählen, dass er sich mit meinen Geschichten vermengt. ich werde in den nächsten Tagen mal einige Versuche starten. (Vorher aber - habe ich gerade entdeckt - muss ich die Weblog-Software updaten. Und wenn jemand eine schöne Idee für ein sauberes, aber interessanteres Layout als das aktuelle hätte, wäre ich auch sehr dankbar.)
Markus am 28.06.2007 um 12:04
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