28. Juli 2007. Offline gehen.
als Option.
(Hintergrund: Was tue ich hier?)
[Zurück ins stille Kämmerchen, wo ich entschieden besser arbeite, als wenn ich dauernd ins ohnehin schon laute Netz plappere. Laufende Online-Projekte liessen sich problemlos weiterführen, es reicht ja, wenn die Postkarten auf dem Logbuch der isla volante erscheinen, die “Wendeltreppe" liesse sich problemlos bei Perkampus abbilden. Hier vielleicht wirklich nur noch Tagebuch, wenn es überhaupt etwas zu sagen gibt. Verschwenderisch mit der Zeit umgehen, das ja und unbedingt, aber da, wo das Lachen meiner Tochter ist. Dass man mich recht versteht: Ich bin ganz entschieden für kostenlose Literatur und sei’s auch nur, um dem Betrieb ein bisschen was ans Bein zu pinkeln, und werde das weiterhin auch mit meinen eigenen Texten tun: Sie hier einstellen, wenn sie fertig sind (aber nicht vorher, was dem Leser ja gar nichts bringt, machen wir uns da nichts vor). Allerdings, und das muss ich Hanging Lydia wirklich zugute halten: Ohne dieses Weblog hätte sich kein Anlass ergeben, Hartmut Abendschein kennenzulernen, woraus dann Litblogs.net entstand, Spatien ins Leben gerufen wurde, nie hätten wir zusammen ein Buch geschrieben, das in den nächsten Wochen erscheinen wird. Ohne Hanging Lydia hätte ich die wunderbaren Menschen Anton Rittiner und Michael Perkampus nicht kennengelernt. Das ist eine ganze Menge.]
