Umberto
Danach tat er sich eine verstörte Geliebte zu, die später seine verstörte Ehefrau wurde und ihm eine verstörende Scheidung bescherte. Zu diesem Zeitpunkt begriff er (die Zeitungen wussten es längst), dass sie nicht ganz normal war, und er rannte davon, floh vor ihr und versteckte sich in Scheunen in Begleitung seiner ganz normalen Geliebten, die später seine ganz normale Ehefrau wurde.
Alles befand sich im Fluss: sein weiter Mantel, sein langes, flockiges Haar.
| 14 von
Despedida
>>> Zum Zeitpunkt dieser Ankündigung schien der 6. Oktober noch weit weg, übermorgen ist es soweit. Wir feiern mit Freunden und Kollegen unseren Abschied von der Schweiz und wie >>> Michael Perkampus heute bereits treffend schrieb, ist dies kein Anlass für Traurigkeit. Es geht, im Prinzip, nur um eine Bewegung von Körpern im Raum, nicht ganz unwichtig für uns, doch dank Internet und sonstigen modernen Kommunikationsmitteln bleiben wir den Freunden doch nah. Wie Michael mir gestern am Telefon sagte, sind viele seiner wichtigsten Bezugspersonen Internetbekanntschaften, auch wir haben uns übers Internet kennengelernt, ein schöne Sache.
Hier also nun noch das definitive Programm für den 6. Oktober:
Ab 16.00 Uhr darf gefeiert werden.
Ab 16.30 Uhr liest Michael Perkampus seine Erzählung “Das Gewinnspiel”
Ab 17.15 Uhr Apéro (Wein und was zu Beissen) mit Musik
Gehen darf man immer, bleiben so lange man will.
Das Ganze findet statt im Notenpunkt an der Froschaugasse 4 in Zürich.
Träumerschicksal
Je mehr Traum und Wachleben sich einander annähern, umso stärker leidet man an Schlaflosigkeit.