Die Wolke
Nun endlich diese Geschichte überarbeitet. Die kleinen Eingriffe (Streichungen, vor allem) waren wichtig. Sie lebt jetzt mehr von Andeutungen und versucht nicht länger, das Offensichtliche zu erklären (furchtbar, der ursprünglich letzte Satz):
>>> Die Wolke.
Nochmals Layout-Anpassungen
Auf der Suche nach einem möglichst sauberen Layout ohne Firlefanz nun bei dieser Lösung angelangt.
Möglicherweise wird es weitere, kleinere Anpassungen geben. Hin zu noch einfacher.
(Ein bisschen verspielter hingegen das neue Layout von >>> SkyRadio. Mehr Fifties.)
Und dahin will ich…
"… aber wir leben in einer lateinamerikanischen Zeit, in der es mangels echten Terrors die kleinen nächtlichen Ängste gibt, die den Schriftstellern einen unruhigen Schlaf bereiten mit Alpträumen des Eskapismus, des Nicht-Engagements, des Revisionismus, der literarischen Libertinage, der Willkür, des Hedonismus, des l’art pour l’art, des Elfenbeinturms; der Synonymie und der Idiotie ist kein Ende. Jeder Polizeikommissar ist bereit, im Dichter den Homosexuellen oder den Kokainsüchtigen oder den Unzurechnungsfähigen vom Dienst zu sehen; und das entsetzlichste ist, dass es einmal einen Kommissar namens Platon gab.”
Julio Cortázar, in “Häuschen des Chamäleons”
(Es folgen in diesem Aufsatz einige bitterböse Bemerkungen über Dichter, die das persönliche Engagement ihres Werkes emphatisieren ("Oft ist man autobiographisch oder panegyrisch [...] wie man auf anderen Gebieten rassistisch ist."), die dann doch wieder eine schöne Anleitung ergeben, wie der obengenannten Idiotie zu entkommen ist. Ich will’s wissen (bin ich ein Idiot oder nicht, werde ich auch in Brasilien weiterschreiben oder besser nicht), und will dahin. Jetzt erst recht.)
Dichtung und Wahrheit
Ein Dichter ist das am wenigsten Poetische von allem, was ist.
nach Keats