Der Dolch. Beatrice. Reiseskizzen
Wir tanzen, Beatrice und ich, engumschlungen tanzen wir zur Gitarre, Schnaps fliesst reichlich in jener Bar. Feindselig beobachtet man meine Hände und wo sie auf Beatrice ruhen. Geh, raunt Beatrice mir zu, denn Fremden gönnt man nicht so viel Glück. Doch auf so viel Glück mag ich nicht verzichten und tanze weiter mit Beatrice zu der Gitarre, die plötzlich verstummt. Ein Messer fliegt durch die Luft und landet zu meinen Füssen. Es ist zu spät. Nimm es auf, befiehlt Beatrice. Niemand soll sagen, ich habe in dieser Nacht mit einem Feigling getanzt. Langsam bücke ich mich.
Das lachende Kind
So hatte es begonnen. Mit einem Kind. Und wie der Zufall es wollte, kam mit der Ankunft des Kindes auch für ihn viel Arbeit ins Haus, die nicht das Kind bewirkte, zumindest nicht direkt, plötzlich lief das Geschäft. Wie blöd. So hatten beide, er und sie, alle Hände voll zu tun, sie mit dem Kind, er mit seinen Projekten. Wenn seine Arbeit sich wenigstens sofort ausgezahlt hätte. So aber arbeiteten beide von morgens früh bis in die Nacht hinein und verdienten nicht viel. Das Kind schenkte ihnen ein Lächeln, es lachte ohnehin sehr oft. Weshalb, verstanden die Eltern nicht. Aber zwischen ihnen beiden stand es nicht zum Besten. Sie waren müde, wenn sie miteinander sprachen. Gereizt reagierte er auf den leisesten Vorwurf in ihrer Stimme, in ihrem Blick. Unempfänglich zeigte sie sich für gut gemeintes Lob. Manchmal lachte das Kind sogar im Schlaf. Dem Kind geht’s gut, sagten sie dann, kurz bevor sie einander einen flüchtigen Kuss in den Tag hinein mitgaben.