26. April 2007. Zwischenstopp. Überarbeitungen. Besuch

Der Nebel hat sich gelichtet und mittlerweile haben wir ein ziemlich klares Bild davon, was alles erledigt werden muss, damit wir im Oktober/November hier endgültig die Zelte abbrechen können. Viel kann jetzt nicht gemacht werden, ich warte auf ein wichtiges Dokument aus Brasilien, das ich für mein Visum benötige. Ende Mai der Gang dann auf das hiesige Einwohnermeldeamt, aufs Steueramt, und - endlich! - die Einreichung meiner Kündigung beim Arbeitgeber per Ende September. Fünf Monate noch mich durchbeissen, dann - Ferien am Strand von Ipanema!

Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie ich mich darauf freue…
Ich nutze die relative Ruhe, um mich wieder etwas anspruchsvolleren Projekten zu widmen. Der Rohtext für die “San Gabriel"-Erzählung steht, überarbeitet wird derzeit “Tim Klinglers Nacht”, ein Text, den ich letztes Jahr schrieb und in seiner ersten Fassung furchtbar pathetisch ausgefallen ist. Diesen Text werde ich komplett neu schreiben. Deshalb wird auf diesem Weblog bedeutend weniger los sein, hin und wieder wird eine Postkarte ankommen (die zweite wird für morgen früh erwartet) - ansonsten vielleicht mal was Kurzes zwischendurch.
Heute abend ein persönliches Highlight: Besuch bei Michael Perkampus ist angesagt! 

Die Tage bis zur Ausreise |
Markus A. Hediger am 26.04.2007
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Verdichtungen (2). Cuiabá. L’île de Brésil. Tokio. San Gabriel

Und dies der andere Themenkomplex auf Hanging Lydia: Zeit.
Lautsprecher als Zeittreiber (im Gegensatz zu Schachteln als Zeithorter), Duplizierung des Ichs in der Erinnerung, Multiplizierungen des Ichs in der Gegenwart und schliesslich die Vorstellung einer zyklischen Zeit als horror vacui.
Kreisen um dasselbe Thema. Daraus liesse sich eine verwirrende Geschichte machen. Dieses Vorhaben setzte allerdings einen luziden Geist voraus. 


Markus A. Hediger am 24.04.2007
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Verdichtungen (1). QSL. Ascension. Emmental. Tepui

Telegraphenschreiber und Funkgeräte als Verbindung isolierter Welten untereinander.
Funksprüche und Telegramme als (erratische) Zeichen von aussen. Etwas ist da draussen, aber was?
Abgeschlossene, in sich verschlossene Welten, in die von aussen immer wieder etwas hereinbricht, ohne dass es begriffen wird.
Vielleicht wächst das alles mal zu einem Text zusammen.
Ich brüte.


Markus A. Hediger am 24.04.2007
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