Ein schönes Projekt
von Benjamin Stein, an dem auch ich ein bisschen mittun durfte.
Da hat er sich doch ein kleines Textnetz auf verschiedenen Weblogs und unter Zuhilfenahme unterschiedlichster Autoren geschaffen und uns zudem eine Lektion in Sachen vorbildlichem Einsatz hilfreicher und nützlicher Weblogtechnologien erteilt.
Gespannt, wie’s nun weitergeht. Die Feeds sind abonniert.
Abfolgen
Sprache, vor allem die Sprache, täuschte eine Beständigkeit vor, die einer genaueren Betrachtung nicht standhielt. Worte machten Weltsachen wiedererkennbar. Da war zum Beispiel ihr Rentenscheck, der allmonatlich seinen Weg in ihren Briefkasten fand, weil darauf ihr Name stand. Seit dem Tod ihres Mannes erkannte sie sich auf diesem Scheck wieder. Einmal hatte sie den Fehler begangen und zu lange, ein bisschen zu lange auf ihren Namen geschaut. Als sie danach ins Badezimmer gegangen war, um ihr verweintes Gesicht auszwaschen, hatte sie einen kurzen Blick in den Spiegel geworfen und war erschrocken.
Der Heilige und das Lachen, I (BdV)
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„Wenn ich sterbe, weine nicht“, soll Flavian seiner Geliebten ins Ohr geflüstert haben, bevor sie aufbrachen mit ihrer Horde und plündernd raubend mordend Dörfer überfielen. Sie stahlen Rinder, Schafe, Mädchen, steckten Häuser, Gerätschaften und Gesindel in Brand. Immer übermütiger wurden sie, immer grössere Armeen stellten ihnen nach. „Die Geschichte wiederholt sich“, warnte ein Bandenmitglied das Liebespaar und verriet Flavian und Brigida an die Behörden.
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